Review: Mushroomhead – A Wonderful Life

von Abe Robinson/Blind7Photography

Nach sechs Jahren kommt endlich ein neues Mushroomhead-Album namens “A Wonderful Life” heraus.

Nach dem Weggang von Jeffrey Hattrix und Waylon Reavis war ich selbst skeptisch was das Zusammenspiel des Gesangs angeht.

Als Ersatz wurde Steve Rauckhorst eingestellt. Als Verstärkung kam Jackie LaPonza dazu, die mir noch durch den Gastauftritt von “We are the truth” bekannt ist und nun zur Stammbesetzung gehört.

Das erste Lied “A requiem for tomorrow” beginnt mit einer A-Capella-Einlage und schlägt dynamisch in ein industriell und harmonisch getriebenes Stück um.

Bei der ersten Single “Seen it all” zeigt Mr.Rauckhorst was er kann. Es wechselt gekonnt von laute und leise Passagen, die von J-Man perfekt abgerundet wird.

In dem genauso gesellschaftkritischen “The Heresy” zeigt Ms.Jackie, dass es eine gute Entscheidung war, sie in die Band komplett aufzunehmen. Das Duett mit J-Man brilliert seitens Sängerin und Shouter.

Aber auch die Chemie von Rauckhorst und JMann stimmt, was sie auch direkt im nächsten Lied “What a shame” beweisen können, in dem sogar klassischen Elemente zitiert werden.

Tracks, wie “What A Shame”, “I Am The One” und “Sound of Destruction” schaffen den musikalischen Spagat für neue als auch alt-eingefleischte MUSHROOMHEAD Fans, die von der makaberen Inspiration der Band sowie den schnellen Drums und markerschütternden Gitarrenriffs nicht genug bekommen können.

Die beeindruckende Produktion von Band-Mastermind und Drummer Skinny sowie das Mixing-Talent von Matt Wallace (u.a.Faith No More, 3 Doors Down) heben die Exzellenz der Band dabei auf ein neues Level.

Ingesamt erstaunlich, was Mushroomhead erschaffen hat, wenn man bedenkt, daß fast die ganze Gesangsfront weggebrochen war, aber die neuen Personalien reihen sich perfekt in die Band ein.

Das Album hat ruhige und hammerharte Stellen, die wunderbar durch die Gesangsfront unterstützt werden.Den Instrumentalisten merkt man, daß sie die Jahre genutzt haben, um ihren Stil zu perfektionieren.

Tracklist:

  1. A Requiem For Tomorrow
  2. Madness Within
  3. Seen It All
  4. The Heresy
  5. What A Shame
  6. Pulse
  7. Carry On
  8. The Time Has Come
  9. 11th Hour
  10. I Am The One
  11. The Flood
  12. Where The End Begins
  13. Confutatis
  14. To The Front
  15. Sound Of Destruction
  16. Another Ghost
  17. Lacrimosa

MUSHROOMHEAD is:
Mr.Rauckhorst – Vocals
Jmann – Vocals
Ms.Jackie – Vocals
Dr.F – Keyboards & Bass guitar
Tankx – Guitar
Stitch – Keyboards & Samples
Diablo – Drums/Percussion
Skinny – Drums/Percussion

MUSHROOMHEAD online:
WEBSITE
FACEBOOK
INSTAGRAM
TWITTER
NAPALM RECORDS

Chobmop

Vor ungefähr 10 Jahren traf ich mit meinem guten Freund Ödön und machte damals als Laie ein paar Fotos mit seiner Nikon D5100. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nur eine Woche später hatte ich meine eigene D5100. Ich streckte meine Fühler zu allen Fotografiebereichen aus und kenne mich inzwischen in allen sehr gut aus. Privat fotografiere ich weiterhin in allen Bereichen, aber beruflich wollte ich mich nur in wenigen Bereichen spezialisieren. Ich bin mit der Digitalisierung in der Videotechnik aufgewachsen und hatte immer eine Faszination dafür. Da wundert es niemanden, dass ich auch Videoprojekte inzwischen in mein Portfolio aufgenommen habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.