GUITARMANIA – Krissy Matthews & Friends @Das Rind Rüsselsheim 06.05.2026
„Ich lade gern mir Freunde ein“ könnte ein gutes Motto für die Konzertreihe, die von KRISSY MATTHEWS, norwegisch-britischer Blues/Rock-Gitarrist und -sänger, ins Leben gerufen wurde, sein. Zur Kern-Band, bestehend aus ihm, GERRY REYNDERS (drums) und SLAWEK SEMENIUK (bass), gesellen sich in wechselnder Besetzung musikalische Schwergewichte wie OSCAR LOGI (Vintage Caravan), JAX HOLLOW, PHILIPP GERBER (BLUEDÖG), RUSSELL MARSDEN (Band of Skulls), PABLO VAN DE POEL (DeWolff) und CONNOR SELBY auf die Bühne, am Mikrofon ergänzt durch IONA ISABELLA KÖHLER ALVÉN.
Teils langjährige Freunde und Weggefährten, teils zum ersten Mal miteinander auf einer Bühne (und sich vorher noch nicht in Fleisch und Blut begegnet), dazu gelebte Multinationalität (Belgien, Polen, Schweden, UK, Island, USA, Schweiz, Niederlande) und unbändige Spielfreude verhießen für die kommenden reichlich zweieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Drei Stunden Soundcheck, drei Stunden Show, hieß es im Vorfeld. STEPHY DOHERTY, ihres Zeichens Tourmanagerin und ansonsten, wenn sie selbst mit Krissy auf der Bühne steht, etatmäßige Saxophonistin seiner Band, bot am Merch Alben und Shirts feil – und als besonderes Highlight von Slawek himself aus Krissys abgelegten Gitarrensaiten liebevoll gefertigte Armbänder, die natürlich ein spezielles Souvenir eines solchen Konzerts darstellen. Haltet Ausschau!










Die Kernmannschaft – Krissy Matthews, Gerry Reynders, Slawek Semeniuk






















Ionas Einstieg als Backing Vocal









Connor Selby, mit seinen 28 Lenzen bereits hochdekoriert, überzeugte mehr mit Spiel und Gesang als großen Gesten und wirkte auch jenseits der Bühne eher introvertiert.

























Philipp Gerber brachte direkt einen wesentlich härteren Touch ins Spiel und sich selbst noch zu Beginn seines Sets mitten ins Publikum. Da wurde dann auch fröhlich von einem Tisch aus gerockt. Mehr zum Anfassen ging nicht.






















Frauenpower deluxe mit Jax Hollow, die die guten Geister von Suzi Quatro und Joan Jett von der Bühnenpräsenz her beschwor.
























Oscar Logi sorgte für eine dezente Retro-Brise




















„Are you ready for some Rock’n Roll?“ Und ob! Wer kann zu Pablo van de Poel schon Nein sagen? Ähnlich energetisch wie bei seiner Hauptband DeWolff ging es auch hier auf Rüsselsheims erster Bühne ab



















Russell Marsden schloß im Gespräch im Anschluß nicht kategorisch aus, daß die Namensgleichheit mit Bernie nicht auf einem Zufall beruht, da der Name in England recht selten sei. Vielleicht sind wir hier etwas ganz Großem auf der Spur.


























































…und zu guter Letzt ein Sammelsurium an Spielfreude und guter Laune.
Gerne können wir uns wiederholen – wer meint, mit Unsummen für ein Arenakonzert eines Megastars glücklich zu werden, kann das gerne tun. Wer fiebert nicht gerne lange für Hunderte Euronen darauf hin, den Helden in Fingernagelgröße auf der Leinwand zu sehen, umzingelt von Zehntausenden? Wir. Ehrliche, handgemachte Musik mit Künstler*innen zum Anfassen, ein gemeinsam genossenes Getränk nach Wahl und ein Signum auf einem Album, eine sympathische Location und alles zum fairen Preis – unschlagbar.
KRISSY MATTHEWS auf seiner Website
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